Veränderungen in den Pfarrbüros

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für  Frau Roswitha Herrmann nach 30 Jahren als Pfarrsekretärin der wohlverdiente Ruhestand. Ihren kirchlichen Dienst begann sie am 01.07.1996 als Sekretärin der Kirchengemeinde St. Jodokus Wewelsburg. Später übernahm sie weitere Tätigkeiten für die Pfarrgemeinden in Ahden, Steinhausen und Brenken. In den letzten Jahren übernahm sie Aufgaben für alle Kirchengemeinden in unserem Pastoralen Raum Büren. Viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten sich auf ihre Unterstützung stets verlassen. Ihre Freundlichkeit, ihre Zuverlässigkeit und ihren Einsatz haben wir sehr geschätzt. Alle Gemeinde- und Gremienmitglieder, die Kolleginnen und Kollegen sowie das Pastoralteam sagen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Das klassische Pfarrbüro, in dem eine Pfarrsekretärin sämtliche Aufgaben an einem Standort bearbeitet, gehört bereits seit einiger Zeit der Vergangenheit an. Heute sind die vielfältigen Aufgaben der Pfarrsekretärinnen stärker spezialisiert und werden standortübergreifend organisiert. Zugleich haben sich die Erwartungen der Menschen verändert: Viele wünschen sich eine schnelle, unkomplizierte und digitale Erreichbarkeit - unabhängig von festen Öffnungszeiten. Diesen Anforderungen begegnen wir mit einem zunehmend digitalen Serviceangebot. Über die Pastoralverbunds-Homepage lassen sich zahlreiche Anliegen bequem online erledigen – dort ist inzwischen ein „digitales Pfarrbüro“ entstanden. Seit kurzem steht zusätzlich ein WhatsApp-Service des Pastoralverbundsbüros zur Verfügung. So können viele Fragen schnell und unkompliziert beantwortet werden – so, wie es viele Menschen heute erwarten.

Das Pfarrbüro in Wewelsburg wird daher noch mittwochs von 9-11 Uhr geöffnet sein. Diesen Dienst übernimmt nun die Pfarrsekretärin Frau Nicole Bölte-Föhring.

Das klassische Pfarrbüro in Brenken wird aufgegeben. Damit hat sich die Chance geboten, das Angebot vor Ort neu zu denken. So entstand bei Vertreterinnen und Vertretern von Gemeinderat, Kirchenvorstand und Gruppen die Idee des PlauderBüros St. Kilian“. Sie haben das Konzept entwickelt, die bisherigen Büroräume zu einem einladenden Treffpunkt zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen nicht Schreibtisch und Verwaltung, sondern Begegnung, Zuhören und das persönliche Gespräch. Nach den Sommerferien wird das „PlauderBüro St. Kilian“ künftig zu den bisherigen Öffnungszeiten jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr geöffnet sein. Eine Tasse Kaffee und ein „offenes Ohr“ stehen hier zunächst an erster Stelle, sie gehören ebenso selbstverständlich dazu wie die Möglichkeit, Messintentionen aufzugeben, Schlüssel für das Pfarrheim abzuholen, Raumreservierungen vorzunehmen oder andere Anliegen persönlich weiterzugeben. Alles, was nicht unmittelbar vor Ort erledigt werden kann, wird aufgenommen und anschließend von den Pfarrsekretärinnen weiterbearbeitet. Die Verantwortlichen betonen, dass dieses Angebot nicht als Lückenbüßer für ein wegfallendes Pfarrbüro verstanden werden soll. Vielmehr sehen sie darin eine neue Möglichkeit, den Menschen vor Ort zuzuhören und für sie ansprechbar zu sein - gewissermaßen eine neue Form von Caritas-Arbeit.