Grüße von Pater Francis

Nach zehn Monaten in meiner Heimat Libanon war ich zu einem spontanen und kurzen Besuch im Pastoralverbund Büren. Ein libanesischer Bischof hatte mich kurzfristig gefragt, ob ich ihn auf seiner Dienstreise in Deutschland als Fahrer und Dolmetscher begleiten könne. Gerne habe ich zugesagt. Für mich war es zugleich eine willkommene Gelegenheit, auch meine deutsche Heimat (Eichstätt und Büren) wiederzusehen. In den kurzen zwei Tagen durfte ich bei zwei Heiligen Messen konzelebrieren: an Christi Himmelfahrt in Steinhausen sowie bei der Caritas-Tagespflege in Büren. Es fühlte sich wie ein Nachhausekommen an.

Wegen meiner begrenzten Zeit konnte ich leider nur wenige von Ihnen treffen. Deshalb möchte ich Sie alle auf diesem Weg grüßen und zugleich allen, die sich Sorgen gemacht haben, als der Krieg im Libanon ausbrach, versichern, dass es mir und meiner Familie gut geht. Mein Kloster ebenso wie mein Elternhaus liegen in den schönen Gebirgen im Norden des Landes, die Gott sein Dank überhaupt nicht betroffen sind. Ich bin sehr dankbar für die herzliche Wärme, mit der ich im Pastoralverbund empfangen wurde. Wir bleiben im Gebet verbunden.

Ihr Pater Francis Succar