Immobilienprozess im Erzbistum Paderborn

Information - 15.10.2026

Kirchengemeinde Siddinghausen informiert über die Zukunft des Pfarrhauses, die geprüften Nutzungsmöglichkeiten sowie den laufenden Transformationsprozess

Rund 30 Gemeindemitglieder sowie einige Vereinsvertreter nahmen am Donnerstagabend, 15. Oktober 2026, an der Gemeindeversammlung teil, zu der Kirchenvorstand und Gemeindeteam in die Pfarrkirche eingeladen hatten. Zusammen mit den Mitgliedern der beiden Gremien blieb die Runde damit überschaubar.

Zu Beginn der Versammlung gab es einen umfassenden Überblick über den seit 2025 laufenden Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ Damit wurde deutlich: Die Frage nach den kirchlichen Gebäuden lässt sich nicht unabhängig von der künftigen pastoralen Entwicklung betrachten. Immobilienstrategie und Transformationsprozess bedingen sich gegenseitig. Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere Fragen zur zukünftigen Struktur der kirchlichen Gremien und Rechtsträger. Immobilienstrategie und Transformationsprozess greifen somit unmittelbar ineinander. Ziel ist es, die kirchlichen Gebäude künftig so zu gestalten und zu nutzen, dass sie das pastorale Leben unterstützen und zugleich langfristig finanzierbar bleiben.

Vier Nutzungsmöglichkeiten für das Pfarrhaus wurden geprüft

Bereits bei der ersten Gemeindeversammlung im Frühjahr 2024 hatten die Gremien der Kirchengemeinde die Frage nach der Zukunft des Pfarrhauses gestellt. Von Beginn an war es ihnen ein Anliegen, möglichst viele Gläubige und Interessierte frühzeitig in den Entscheidungsprozess einzubeziehen und ihre Ideen und Perspektiven zu berücksichtigen.

Die bei und nach der damaligen Versammlung eingebrachten Vorschläge wurden von den Gremien allesamt geprüft und weiterverfolgt. Über einzelne Zwischenstände war bereits beim Treffen der Vereinsvorstände im Jahr 2025 informiert worden. Bei der diesjährigen Gemeindeversammlung wurden nun von den Gremienvertretern alle bisherigen Ideen und die Ergebnisse der Prüfungen umfassend vorgestellt.

1. Vermietung des Pfarrhauses
Der Vorschlag, das Pfarrhaus nach einer umfassenden Sanierung vollständig zu vermieten, wurde mithilfe einer Kostenschätzung durch ein Architekturbüro näher untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Die erforderlichen Sanierungskosten übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der Kirchengemeinde. Eine Umsetzung ist daher nicht finanzierbar.

2. Umbau zu einer altersgerechten Wohnanlage
Auch die Möglichkeit, das Pfarrhaus in eine altersgerechte Wohnanlage umzubauen, wurde geprüft. Eine Machbarkeitsstudie des Caritasverbandes untersuchte zwei Varianten. Allerdings stellt sich auch dieses Vorhaben als nicht finanzierbar dar.

3. Einrichtung eines Co-Working-Spaces
Ein weiteres Gemeindemitglied hatte vorgeschlagen, das Pfarrhaus als Co-Working-Space zu nutzen. Dabei handelt es sich um einen gemeinschaftlichen Arbeitsort, an dem Einzelpersonen und Unternehmen flexibel Arbeitsplätze und Infrastruktur nutzen oder buchen können. Unter Einbeziehung der Wirtschaftsförderung der Stadt Büren sowie einer Expertin für Co-Working-Spaces wurde die Idee näher betrachtet. Die Prüfung ergab jedoch, dass Siddinghausen aufgrund seiner strukturellen Voraussetzungen kein geeigneter Standort für ein solches Angebot ist.

4. Übernahme durch die Vereinsgemeinschaft
Als vierte Möglichkeit wurde der Vorschlag zur Übernahme des Pfarrhauses durch die Vereinsgemeinschaft geprüft. Eine solche Übernahme ist für die Vereinsgemeinschaft jedoch finanziell nicht darstellbar. Hinzu kommt, dass mit der Alten Schule bereits ein gut etablierter Treffpunkt im Dorf besteht, der Jung und Alt Raum für Begegnung und gemeinschaftliche Aktivitäten bietet und den es gilt, auch vor dem Hintergrund der finanziellen Situation der Stadt Büren, intensiv zu unterstützen, um ihn zukünftig zu erhalten.

Auf Stellwänden konnten die Ergebnisse der vier Nutzungsmöglichkeiten im Detail betrachtet werden. Dort waren die entsprechenden Pläne sowie detaillierte Kostenschätzungen ausgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass alle vier bislang untersuchten Möglichkeiten sorgfältig geprüft wurden, derzeit jedoch keine davon eine finanziell tragfähige Lösung für die Zukunft des Pfarrhauses darstellt. Bis zum 30. November 2026 besteht weiterhin die Möglichkeit, konkrete Vorschläge zur zukünftigen Nutzung des Pfarrhauses bei den Gremien einzureichen. Diese werden anschließend sorgfältig geprüft.

Sollten sich keine realisierbaren und finanziell tragfähigen Nutzungsmöglichkeiten ergeben, beabsichtigen die Gremien, die Vermarktung des Pfarrhauses einzuleiten.

Information - 30.09.2026

Kirchengemeinde Steinhausen informiert über Ablauf, bisherigen Stand und nächste Schritte

Die Betrachtungen zur Zukunft des Pfarrhauses Steinhausen geschieht im Kontext des Immobilienprozesses im Pastoralen Raum Büren.

Ziel dieses Prozesses ist es, den kirchlichen Gebäudebestand langfristig bedarfsgerecht, nachhaltig und finanziell tragfähig zu gestalten.

Für die Kirchengemeinde Steinhausen bedeutet dies: Die Zukunft des Pfarrhauses wird in einem mehrstufigen Verfahren geprüft. Eine endgültige Entscheidung über das Gebäude ist bislang nicht getroffen.

Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn

Das Erzbistum Paderborn hat im Jahr 2022 die Immobilienstrategie für die betriebsnotwendigen Gebäude auf den Weg gebracht. Hintergrund sind unter anderem rückläufige Mitgliederzahlen, veränderte pastorale Strukturen, sinkende finanzielle Möglichkeiten, weniger personelle Ressourcen sowie steigende Anforderungen an die Unterhaltung und Nachhaltigkeit kirchlicher Gebäude.

Auch im Pastoralen Raum Büren wird deshalb geprüft, welche Gebäude künftig für das kirchliche Leben benötigt werden, welche Nutzungen angepasst werden können und bei welchen Immobilien gegebenenfalls andere Lösungen erforderlich sind.

Die Entscheidung über die zukünftige Nutzung einzelner Immobilien liegt grundsätzlich bei den zuständigen kirchlichen Gremien vor Ort in Abstimmung mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat.

Unterstützt wird ein begleiteter Immobilienstrategieprozess durch eine Fach- und Prozessberatung des Erzbischöflichen Generalvikariats. Der Pastorale Raum Büren hat sich einstimmig dafür entschieden, gemeinsam mit allen Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten.

Der Beginn ist für Ende 2027 geplant, da die Nachfrage im Erzbistum groß ist. Der Beratungsprozess dauert dann rund 15 Monate und endet mit einem tragfähigen Konzept für den gesamten Raum.

„Wir wollen die Zeit bis dahin nicht untätig verstreichen lassen. Schon jetzt gilt es, Chancen zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten zu nutzen sowie notwendige Entscheidungen gut vorzubereiten“, fasste Pfarrer Severin im Sommer 2025 zusammen.

Aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen – etwa der jeweiligen Gebäudestruktur, vorhandener Handlungsspielräume oder aktueller Erfordernisse – geht jede Kirchengemeinde diesen Weg bis zum Start des offiziellen Prozesses individuell und flexibel, in ihrem eigenen Tempo, aber stets im Austausch miteinander. Die Kirchengemeinden bereiten sich so, auf den offiziellen Prozess für den gesamten Pastoralen Raum vor. Dieses Vorgehen ähnelt den s.g. „Prozessen in Eigenregie“ und folgt deren Kriterien.

Steinhausen - erste Überlegungen zum Pfarrhaus

In Steinhausen wurde Anfang Juli 2025 offen über die Zukunft der kirchlichen Gebäude diskutiert: Pfarrkirche, Kapelle, Pfarrheim und Pfarrhaus. Der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand sehen das Pfarrhaus mittelfristig als am wenigsten relevant für das Gemeindeleben an. Denn klar ist: Es wird wohl langfristig kein Priester mehr dort wohnen. Nach aktuellen Prognosen sinkt die Zahl der aktiven Priester im Erzbistum Paderborn von 751 (2023) auf rund 100 im Jahr 2040.

Gleichzeitig gibt es bauliche Mängel und einen entsprechenden Sanierungsbedarf. Auch alternative Möglichkeiten wie Vermietung oder Verkauf wurden betrachtet.

Im Rahmen einer Gemeindeversammlung wurde der mögliche Rückbau des Pfarrhauses kontrovers diskutiert. Dabei wurden auch Stimmen für einen Erhalt beziehungsweise eine alternative Nutzung des Gebäudes geäußert.

Eröffnung eines ergebnisoffenen Planungsprozesses

Aufgrund der baulichen Situation beschloss der Kirchenvorstand, Planungen für einen möglichen Abriss beziehungsweise Rückbau des Pfarrhauses zu beantragen und damit einen fachlichen Planungsprozess einzuleiten.

Dieser Schritt stellte ausdrücklich noch keine Entscheidung für einen Abriss dar.

Gleichzeitig wurde ausdrücklich betont, dass der weitere Planungsprozess ergebnisoffen geführt wird und verschiedene Optionen fachlich geprüft werden: Erhalt, alternative Nutzung, Veräußerung oder Rückbau des Gebäudes. Diese Prüfung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat.

Der Kirchenvorstand hat dabei einen Rückbau aus heutiger Sicht als eine mögliche und derzeit naheliegende Option bezeichnet. Gleichzeitig wurde festgehalten, dass der weitere Prozess ergebnisoffen geführt wird.

Externe fachliche Untersuchung und fachliche Einsortierung der Ergebnisse

Um eine belastbare Grundlage für die weiteren Beratungen zu schaffen, wurde bereits im Herbst 2025 eine externe fachliche Bewertung der Bausubstanz und möglicher Handlungsoptionen durch ein Architekturbüro eingeleitet.

Nach der Auswahl eines Architekturbüros und dessen Beauftragung informierte der Kirchenvorstand Anfang März 2026 die Gemeinde, dass die Bewertung des Hauses läuft und die verschiedenen Optionen geprüft werden.

Im Frühjahr 2026 kündigte der Kirchenvorstand an, dass sobald die Ergebnisse dieser fachlichen Bewertung vorliegen, diese bewertet werden und dann in einer Gemeindeversammlung transparent vorgestellt werden.

Im Mai 2026 informierte der Kirchenvorstand, dass das beauftragte externe Gutachten zur baulichen Situation und zu möglichen Handlungsoptionen für das Pfarrhaus vorliegen, es den Gremien in ihrer turnusgemäßen Sitzung am 21. Mai 2026 vom Architekturbüro vorgestellt und danach zur weiteren fachlichen Prüfung an die zuständigen Stellen des Erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn weitergegeben wurde.

Auch diese Prüfung ist Bestandteil des laufenden Planungsprozesses. Sie dient dazu, die baulichen, pastoralen, rechtlichen und finanziellen Aspekte zusammenzuführen und die verschiedenen Handlungsoptionen fachlich einzuordnen.

Im Juli 2026 kündigten die Gremien die Gemeindeversammlung für den 29.09.2026 an. In der Veranstaltung soll allen Interessierten Gelegenheit gegeben werden, die Handlungsoptionen und Ergebnisse kennenzulernen, Fragen zu stellen und Rückmeldungen zu geben.

Öffentliche Präsentation der Ergebnisse am 29.09.2026

Rund 150 Gemeindemitglieder folgten am Dienstagabend, 29. September 2026, der Einladung des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates Steinhausen zur Gemeindeversammlung in die Pfarrkirche in Steinhausen.

Nach der Begrüßung durch den Gemeinderatsvorsitzenden Jochen Wonnemann gab Pfarrer Christoph Severin einen geistlichen Impuls. Darin dankte er insbesondere den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten für ihren enormen Einsatz. Im Mittelpunkt seines Impulses stand die Frage, wer und was das kirchliche Handeln im Kern trägt und worauf es bei allen anstehenden Entscheidungen letztlich ankommt: im Glauben ist und bleibt es Jesus Christus.

Durch den Abend führten Barbara Hucht, Moderatorin und Teil der Abteilungsleitung Beratungsdienste im Erzbistum Paderborn, sowie Dekanatsreferent Jens Prior. Beide gestalteten die Gesprächsführung professionell.

Zu Beginn gab Gemeinderatsvorsitzender Jochen Wonnemann einen Rückblick auf die bisherigen Entwicklungen. Um alle ins Thema zu holen und mit den Fakten vertraut zu machen, ordnete er das Vorgehen im gesamten Pastoralverbund Büren und in die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn ein.

Anschließend stellte die beauftragte Architektin für das Gutachten zum Pfarrhaus sowohl ihre Aufgabenstellung als auch die Ergebnisse ihrer Untersuchung anschaulich vor. Für die Anwesenden bestand dabei die Möglichkeit, Verständnisfragen zu stellen, von der einige Gemeindemitglieder Gebrauch machten. Die komplexen Inhalte des Gutachtens wurden dabei in ihren wesentlichen Punkten dargestellt. Wer sich eingehender mit den Ergebnissen beschäftigen möchte, kann bis zum 30. Oktober 2026 nach vorheriger Terminvereinbarung im Pastoralverbundsbüro in Büren Einsicht nehmen.

Im zweiten Teil der Versammlung erläuterte Michael Kottmann, Geschäftsführer des Kirchenvorstandes, die Bewertung des Gutachtens durch die zuständigen Gremien und das Erzbischöfliche Generalvikariat. Dabei wurde deutlich dargestellt, wo die Kirchengemeinde derzeit steht und welche nun verbleibenden Optionen, nämlich Verkauf oder Abriss, für das weitere Vorgehen zu prüfen sind.

Im Anschluss waren die Gemeindemitglieder eingeladen, ihre Rückmeldungen, Fragen und Einschätzungen einzubringen. Auf teilweise kritische und emotionale Wortmeldungen ging Verwaltungsleiterin Anja Werthmann sachlich ein. Große Zustimmung erhielt die Rückmeldung aus der Gemeinde, die an alle Beteiligten appellierte, die anstehenden Fragen sachlich zu betrachten und persönliche Emotionen aus dieser wichtigen Entscheidung herauszuhalten.

Zum Abschluss gab Michael Kottmann einen Ausblick auf die nächsten Schritte: Bis zum 30.10.2026 besteht nach vorheriger telefonischer Terminabsprache die Möglichkeit zur Einsichtnahme in das Gutachten und bis zum Jahresende die Möglichkeit, Interessensbekundungen zum Kauf des Pfarrhauses bei Verwaltungsleiterin Anja Werthmann einzureichen.

Am Ende der etwa anderthalbstündigen Gemeindeversammlung bedankte sich Gemeinderatsvorsitzender Jochen Wonnemann für die Aufmerksamkeit. Im Namen aller Steinhäuser Gremienmitglieder lud er die Gemeindemitglieder ein, sich auch weiterhin mit Rückmeldungen, Ideen, Fragen und Perspektiven konstruktiv in den weiteren Prozess einzubringen – sowohl im direkten Austausch mit den verantwortlichen Gremien vor Ort als auch mit dem Pastoralteam. Persönlich bat er darum, miteinander friedlich zu bleiben – damit erntete er positive Zustimmung.

Präsentation der Gemeindeversammlung

Damit wird der Prozess und die Beratungen fortgesetzt.

Zukunft der Kirchengemeinde

Bei allen Überlegungen geht es nicht allein um die Zukunft eines einzelnen Gebäudes. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, welche kirchlichen Orte und Räume künftig für das Gemeindeleben in Steinhausen benötigt werden und wie diese langfristig erhalten und sinnvoll genutzt werden können.

Kirchen und andere kirchliche Gebäude sind Orte des Glaubens, der Begegnung und der Gemeinschaft. Gleichzeitig stehen die Kirchengemeinden vor der Aufgabe, mit den vorhandenen finanziellen und personellen Möglichkeiten verantwortungsvoll umzugehen.

Deshalb sollen die anstehenden Entscheidungen sachlich, transparent und im Dialog mit den Menschen vor Ort getroffen werden.

Die Kirchengemeinde Steinhausen lädt alle Interessierten ein, sich in diesen Prozess mit Fragen, Ideen und Perspektiven weiterhin einzubringen und direkt an die Gremienmitglieder zu wenden. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft des kirchlichen Lebens in Steinhausen zu entwickeln.

Information – 24.09.2026

Ahden: Pfarrkirche soll Kirchort langfristig sichern

Gemeindeversammlung informiert über Immobilienstrategie und Transformationsprozess des Erzbistums Paderborn

Viele interessierte Gemeindemitglieder waren der Einladung des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates in Ahden zur Gemeindeversammlung am Mittwochabend, 23. September 2026, ins Pfarrheim gefolgt.

Im ersten Teil des Abends informierten die Gremien über die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn und den aktuellen Stand ihrer Umsetzung im Pastoralen Raum Büren.

Dabei geht es nicht allein darum, Gebäude einzusparen. Vielmehr soll geprüft werden, welche Räume für das pastorale Leben künftig tatsächlich benötigt werden, wie Funktionen zusammengeführt und Gebäude sinnvoll weitergenutzt oder umgebaut werden können und wo gegebenenfalls auch eine Aufgabe von Gebäuden notwendig wird. Ziel ist es unter anderem, die pastoralen Möglichkeiten langfristig zu sichern und zugleich die mit dem Gebäudebestand verbundene Betreiberverantwortung zu reduzieren.

Der Prozess wird gemeinsam im gesamten Pastoralen Raum Büren gestaltet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung guter und tragfähiger Lösungen für die Zukunft. Dies geschieht im Pastoralen Raum solidarisch, die Gremien stehen daher regelmäßig mit den anderen Kirchengemeinden im Gespräch.

Die Ahdener Gremien stellten die Optionen vor, mit denen sie sich in den vergangenen zwei Jahren intensiv beschäftigt haben. Dabei steht fest: Die Pfarrkirche als zentraler Ort des kirchlichen Lebens in Ahden steht nicht zur Disposition. Damit rückt insbesondere die Zukunft des Pfarrheims in den Mittelpunkt der weiteren Überlegungen.

Bei allen Überlegungen ist für die Ahdener Gremien zugleich eine Frage von zentraler Bedeutung: Wie kann das pastorale Leben vor Ort auch künftig lebendig und gestaltungsfähig bleiben? Entscheidungen über Gebäude werden deshalb nicht isoliert getroffen, sondern immer auch danach beurteilt, welche Räume, Möglichkeiten und Strukturen die Gemeinde braucht, um kirchliches Leben in Ahden weiterhin aktiv gestalten zu können.

Die Gremien möchten zeitnah eine Entscheidung über eine mögliche perspektivische Aufgabe des Pfarrheims treffen. Bis dahin sind Gemeindemitglieder weiterhin eingeladen, ihre Rückmeldungen, Ideen und Perspektiven an folgende Ansprechpartner weiterzugeben: Pfarrer Christoph Severin, Verwaltungsleiterin Anja Werthmann und geschäftsführender Kirchenvorstand Jan Schumacher.

Neue pastorale Strukturen ab Advent 2026

Im zweiten Teil der Gemeindeversammlung am Mittwochabend gab Dekanatsreferent Jens Prior einen Überblick über den seit 2025 laufenden Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“. Damit wurde deutlich: Die Frage nach den kirchlichen Gebäuden lässt sich nicht unabhängig von der künftigen pastoralen Entwicklung betrachten. Immobilienstrategie und Transformationsprozess bedingen sich gegenseitig. Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere Fragen zur zukünftigen Struktur der kirchlichen Gremien und Rechtsträger.

Die Gemeindeversammlung bot Gelegenheit, über die anstehenden Veränderungen zu informieren und gleichzeitig Fragen aus der Gemeinde aufzunehmen.

Information - 23.09.2026

Wewelsburg: Pfarrkirche und Pfarrhaus sollen Kirchort langfristig sichern

Gemeindeversammlung informiert über Immobilienstrategie, geplante Veränderungen und den Transformationsprozess des Erzbistums Paderborn

Den Kern des kirchlichen Lebens in Wewelsburg sollen langfristig die katholische Pfarrkirche St. Jodokus und das Pfarrhaus bilden. Dafür wollen Kirchenvorstand und Gemeinderat das Jodokushaus perspektivisch aufgeben und veräußern. Das Pfarrhaus soll umgebaut und künftig stärker für das Gemeindeleben genutzt werden. Erste Überlegungen und Skizzen dazu stellten die Gremien am Dienstagabend, 22. September, bei einer Gemeindeversammlung im Pfarrheim vor.

Wie kann der Kirchort Wewelsburg langfristig erhalten und zugleich eine zukunftsfähige und finanzierbare Perspektive für die Kirchengemeinde geschaffen werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Kirchenvorstand und Gemeinderat bereits seit mehreren Jahren. Jetzt gaben sie einen umfassenden Einblick in die bisherigen Überlegungen und laufenden Planungen zur Zukunft der kirchlichen Immobilien in Wewelsburg.

Dabei wurde deutlich, dass die Gremien den Standort mit der Pfarrkirche und einem entsprechend umgestalteten Pfarrhaus erhalten wollen. Im Pfarrhaus könnten künftig auch Räumlichkeiten für kirchliche Gruppen und das Gemeindeleben entstehen. Voraussetzung für diesen Weg ist nach den bisherigen Überlegungen die perspektivische Aufgabe und Veräußerung des Jodokushauses.

„Der Anzug ist zu groß“

Ein Kernsatz der Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn passt auch zur Situation in Wewelsburg: „Der Anzug ist zu groß.“ Die Pfarrkirche, das Pfarrhaus und das Jodokushaus entsprechen nach Einschätzung der Gremien weder pastoral noch ökonomisch vollständig der heutigen Situation und erst recht nicht den absehbaren zukünftigen Entwicklungen. Dies wird unter anderem durch die Entwicklung der Zahl der Gemeindemitglieder und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gottesdienste deutlich.

Dabei hat die Auseinandersetzung mit dem Gebäudebestand in Wewelsburg bereits lange vor der bistumsweiten Immobilienstrategie begonnen. Anlass war insbesondere der Auszug der Katharinenschwestern aus dem Jodokushaus, die Ende 2017 in ihr Mutterhaus nach Münster zurückkehrten. Damit rückten Fragen nach der künftigen Nutzung und Verantwortung für die kirchlichen Gebäude bereits früh in den Blick.

Kirchenvorstand und Gemeinderat haben seit 2020 in gemeinsamen Sitzungen verschiedene Optionen entwickelt, durchdacht, geprüft und abgeklärt. Über die grundsätzlichen Punkte der Immobilienstrategie hatten die Verantwortlichen bereits im Rahmen einer Dorfratssitzung informiert. Nun wurden die bisherigen Überlegungen und erste Vorplanungen bei der Gemeindeversammlung vorgestellt. Ziel aller Überlegungen der Gremien in Wewelsburg war und ist eine zukunftsfähige und zugleich finanzierbare Perspektive für den Kirchort Wewelsburg.

Pfarrkirche als „Licht-Blick-Kirche“

Vor diesem Hintergrund haben sich Kirchenvorstand und Gemeinderat intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche der drei Immobilien (Pfarrkirche, Pfarrhaus mit Dienstwohnung und Jodokushaus) langfristig finanzierbar sind und daher dauerhaft erhalten werden können.

Eine besondere Bedeutung hat dabei die Pfarrkirche mit ihrer Funktion als „Licht-Blick-Kirche“. Die Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Büren hatten einst gemeinsam beschlossen, dass die Licht-Blick-Kirche im Rahmen der Förderung zur Umsetzung des Zukunftsbildes des Erzbistums Paderborn einen pastoralen Schwerpunkt bildet, der seitdem von allen Kirchengemeinden mitgetragen wird.

Für Kirchenvorstand und Gemeinderat steht daher die langfristige Sicherung der Pfarrkirche als zentralem Ort des kirchlichen Lebens in Wewelsburg außer Frage. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die weiteren Gebäude so genutzt werden können, dass sie dem tatsächlichen Bedarf entsprechen und dauerhaft finanzierbar bleiben.

Jodokushaus aufgeben, Pfarrhaus neu denken

Beim Jodokushaus sehen die Gremien seit einiger Zeit das Problem, dass das Gebäude zu groß ist und perspektivisch noch deutlicher zu groß werden wird. Auch das Pfarrhaus wird flächenmäßig aktuell nicht vollständig genutzt. So ist das 2. Obergeschoss ungenutzt, und das Erdgeschoss wird für die Gemeinde bislang nur eingeschränkt durch das Pfarrbüro genutzt.

Daraus entstand die Überlegung, das Jodokushaus aufzugeben, um das Pfarrhaus langfristig zu erhalten und dort Räumlichkeiten für kirchliche Gruppen und das Gemeindeleben zu integrieren. Diese Überlegung, den Standort Wewelsburg mit Pfarrkirche und Pfarrhaus einschließlich integrierter Pfarrheim-Räumlichkeiten zu erhalten, wurde anschließend weiterverfolgt.

Wie das Pfarrhaus künftig aussehen und wie die Gemeinderäumlichkeiten im Erd- und teilweise auch im 1. Obergeschoss integriert werden könnten, wurde bei der Gemeindeversammlung anhand erster Skizzen vorgestellt. Dabei geht es nicht um eine vollständige Umwandlung des Pfarrhauses in ein Pfarrheim, sondern um eine künftige Nutzung, die stärker auf die tatsächlichen pastoralen und gemeindlichen Bedürfnisse hin ausgerichtet ist.

Nach den bisherigen Überlegungen und Vorplanungen kann dieses Ziel nur erreicht werden, wenn das Jodokushaus aufgegeben und veräußert wird. Mit den daraus erzielbaren Mitteln soll der Umbau des Pfarrhauses mitfinanziert werden.

Zugleich ist die Aufgabe des Jodokushauses mit einer deutlichen Flächenreduzierung verbunden. Nur durch diese Flächenreduzierung kann die Kirchengemeinde Wewelsburg nach den bisherigen Planungen die Voraussetzungen für eine künftig höhere Förderung schaffen. Über die Überlegungen und Vorplanungen stehen die verantwortlichen Gremien mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat im Austausch.

Kirchenvorstand und Gemeinderat wollen diesen Weg weiterverfolgen. In der Verbindung von Pfarrkirche und künftig entsprechend umgestaltetem Pfarrhaus sehen sie nach ihren bisherigen Überlegungen die Möglichkeit, den Kirchort Wewelsburg langfristig zu erhalten und zugleich eine zukunftsfähige und finanzierbare Perspektive zu schaffen.

Immobilienstrategie: Pastoral gibt den Gebäudebestand vor

Das Erzbistum Paderborn hat im Sommer 2022 eine umfassende Immobilienstrategie auf den Weg gebracht. Ihr Ziel ist eine frühzeitige, nachhaltige und bedarfsgerechte Planung des kirchlichen Gebäudebestands in den Pastoralen Räumen. Hintergrund sind tiefgreifende Veränderungen in Kirche und Gesellschaft: weniger Mitglieder, demografischer Wandel, rückläufige Finanzen und eine veränderte Nutzung der kirchlichen Gebäude. Die klassische Volkskirche hat sich längst gewandelt.

Leitend ist dabei der Grundsatz: „Die Struktur ergibt sich aus der Pastoral und nicht umgekehrt“, wie es Pfarrer Christoph Severin, Leiter des Pastoralen Raums Büren mit den insgesamt zehn Kirchengemeinden, betont. Deshalb geht es nicht allein darum, Gebäude einzusparen. Vielmehr soll geprüft werden, welche Räume für das pastorale Leben künftig gebraucht werden, wie Funktionen zusammengeführt und Gebäude sinnvoll weitergenutzt, umgebaut oder gegebenenfalls aufgegeben werden können.

Die individuelle Umsetzung der Immobilienstrategie erfolgt nach vorheriger Anmeldung vor Ort in den Pastoralen Räumen und wird im Falle eines begleiteten Immobilienstrategieprozesses durch eine Fach- und Prozessberatung des Erzbischöflichen Generalvikariats begleitet. Ziel ist ein tragfähiges Gesamtkonzept für den jeweiligen Pastoralen Raum. Dabei sollen auch die Erfahrungen und Perspektiven der Menschen vor Ort einbezogen werden. Die konkrete Entscheidung über die künftige Nutzung kirchlicher Immobilien liegt bei den verantwortlichen kirchlichen Gremien vor Ort, insbesondere bei den Kirchenvorständen in Abstimmung mit den pastoralen Gremien.

Ein begleiteter Immobilienstrategieprozess dauert in der Regel rund 15 Monate und endet mit einem tragfähigen Konzept für den gesamten Pastoralen Raum. Der Pastorale Raum Büren hat sich 2022 einstimmig für einen solchen Prozess entschieden, gemeinsam mit allen Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten. Ende 2027 soll er beginnen. Die Zwischenzeit soll genutzt werden, um „Chancen zu erkennen und zu nutzen sowie klug zu handeln“, wie Pfarrer Severin sagt.

Die finanzielle Förderung von Baumaßnahmen orientiert sich an der geltenden Förderrichtlinie des Erzbistums Paderborn. Diese sieht ein Stufenmodell vor, das je nach Reduzierung von Gebäudeflächen unterschiedliche Förderbedingungen für die kirchlichen Immobilien, insbesondere Kirchen und Pfarrheime, vorsieht. Dabei gilt grundsätzlich: Die Anpassung und Reduzierung des Gebäudebestands kann finanzielle Spielräume schaffen, die wiederum für pastorale Entwicklungen und für besonders wichtige kirchliche Orte eingesetzt werden können.

Neue pastorale Strukturen ab Advent 2026

Im ersten Teil der Gemeindeversammlung am Dienstagabend gab Dekanatsreferent Jens Prior zudem einen umfassenden Überblick über den seit 2025 laufenden Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“. Dabei wurde deutlich, dass der Veränderungsprozess im Erzbistum Paderborn nicht nur die kirchlichen Gebäude, sondern auch die pastoralen Strukturen und die Verwaltungsstrukturen betrifft.

Künftig entstehen im Erzbistum Paderborn 21 Seelsorgeräume. Sie werden zum 1. Advent 2026 errichtet. Für den Seelsorgeraum Büren-Delbrück übernimmt Dechant Daniel Jardzejewski die Übergangsleitung. Mit dem 1. Advent beginnt eine einjährige „Ankerzeit“. In dieser Zeit soll eine Bestandsaufnahme des pastoralen Lebens erfolgen. Gleichzeitig soll die „Ankerzeit“ bewusst als Glaubensweg und Aufbruch verstanden werden.

Langfristig sollen Pastoral, Verwaltung und Immobilien gemeinsam neu organisiert werden. Jeder Seelsorgeraum besteht dabei in der Regel aus einer Pfarrei. Ab dem 1. Januar 2028 sollen sukzessive die bestehenden Pfarreien in allen Seelsorgeräumen aufgelöst und jeweils zu einer Pfarrei pro Seelsorgeraum zusammengeführt werden.

Damit wird deutlich: Die Frage nach den kirchlichen Gebäuden lässt sich nicht unabhängig von der künftigen pastoralen Entwicklung betrachten. Immobilienstrategie und Transformationsprozess bedingen sich gegenseitig. Hinsichtlich kirchlicher Immobilien geht es darum, sie künftig so zu gestalten und zu nutzen, dass sie dem pastoralen Leben dienen und zugleich dauerhaft finanzierbar sind.

Dank für bisherige Arbeit der Gremien, weiter im Gespräch bleiben

Die Überlegungen zur Zukunft der kirchlichen Immobilien in Wewelsburg wurden bei der Gemeindeversammlung durchweg positiv aufgenommen. Die Anwesenden dankten den Mitgliedern des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates ausdrücklich für ihr bisher geleistetes ehrenamtliches Engagement und bestärkten sie darin, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.

Kirchenvorstand und Gemeinderat in Wewelsburg laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich weiterhin mit ihren Ideen, Fragen und Perspektiven konstruktiv einzubringen, sowohl im direkten Austausch mit den verantwortlichen Gremien vor Ort als auch mit dem Pastoralteam. Auch der regelmäßige Austausch mit den anderen Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Büren soll weitergeführt werden. Gemeinsam geht es darum, gute und tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

Karl-Hans Reelsen (Kirchenvorstand) und Tobias Kallemeier (Gemeinderat) begrüßten die Anwesenden. Foto: Helmut Krüger

Zahlreiche Gemeindemitglieder waren der Einladung der Gremien gefolgt. Bild: Helmut Krüger

Information - 16.07.2026

Steinhausen
Vorankündigung
: Im Rahmen des Immobilienprozesses des Pastoralverbundes Büren informieren die Gremien der Kirchengemeinde Steinhausen darüber, dass die angekündigte Informations- und Dialogveranstaltung (s. u.) für Dienstag, 29. September 2026, geplant ist.

 

Start der Manifesta 16 Ruhr: Kirche bleibt nahe, wenn sie im Quartier präsent ist

19.06.2026 - Pressemitteilung des Erzbistums Paderborn:

Weihbischof Josef Holtkotte: Zukunft kirchlicher Räume entscheidet sich im Lebensumfeld der Menschen.

Information - 28.05.2026

Kapelle St. Michael Weine: Sachstand zur Deckensanierung

Ende März hatte die Kirchengemeinde ihr Antwortschreiben zur Zukunft der Kapelle an das Erzbischöfliche Generalvikariat übermittelt (s. u.).

Ausgangspunkt war ein Schaden am 23. März 2025, bei dem sich ein Teil des Deckenputzes gelöst hat. Seit Ostern 2025 ist die Kapelle nicht nutzbar; die Gottesdienste finden seither in der angemieteten Friedhofskapelle statt.
In mehreren Gemeindeversammlungen (April, September und November 2025) hat der Kirchenvorstand über den Sachstand, die notwendigen Auflagen des Generalvikariats sowie die pastorale Perspektive informiert. Auf dieser Grundlage erarbeitete der im Dezember 2025 neu konstituierte Kirchenvorstand Anfang 2026 ein ausführliches Antwortschreiben mit den Ergebnissen der Beratungen und einer Einschätzung zur Zukunft der Kapelle. Am 5. März 2026 stellte der Kirchenvorstand das Anliegen auch in den Gremien des Pastoralverbundes Büren vor. Dort wurde das gemeinsame Ziel bekräftigt, die erforderliche Reduzierung von Gebäudeflächen im Rahmen der Immobilienstrategie nach Möglichkeit ohne die Aufgabe von Kirchen und Kapellen zu erreichen. Für Weine bedeutet dies, dass die Kirchengemeinde hierbei auf solidarische Lösungen im Pastoralverbund angewiesen ist. Dieses gemeinsame Verständnis wurde von allen Gremienvertretern schriftlich bestätigt.
Beide Schreiben wurden Ende März ans Erzbischöfliche Generalvikariat verschickt.

Bereits Anfang Mai erhielten wir nun die Zusage zunächst für den nächsten Schritt innerhalb der Planung für eine mögliche Deckensanierung ein. Daraufhin fand Mitte Mai fand ein Termin mit dem Gebietsarchitekten des Generalvikariats, einem Statiker sowie Vertretern des Kapellenvorstandes statt.
Zwei Möglichkeiten zur Deckensanierung wurden erörtert. Diese werden nun mit der Denkmalbehörde besprochen, bevor es dann in den nächsten Planungsschritt zur Kostenschätzung und Finanzierbarkeit geht.

Sobald ein neuer Sachstand vorliegt, wird die Gemeinde weiter informiert. Der Kirchenvorstand dankt allen Gemeindemitgliedern für ihre Beteiligung und ihr Engagement.

Information – 22.05.2026

Pfarrhaus Steinhausen: Neuer Sachstand zum Planungsprozess

Das beauftragte externe Gutachten zur baulichen Situation und zu möglichen Handlungsoptionen für das Pfarrhaus liegt inzwischen vor. Kirchenvorstand und Gemeinderat, dessen Beteiligung im Rahmen der Immobilienstrategie vorgesehen ist, konnten sich in ihrer turnusmäßigen Sitzung am 21. Mai 2026 erstmals mit den fachlichen Einschätzungen befassen.

Die Überlegungen zur Zukunft des Pfarrhauses befinden sich weiterhin im laufenden Planungsprozess. Dabei werden verschiedene Optionen geprüft und bewertet. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Gebäudes ist derzeit nicht getroffen.

Im nächsten Schritt wird das Gutachten – wie im weiteren Verfahren vorgesehen – durch die zuständigen Stellen im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn fachlich geprüft und eingeordnet. Dieser Prozess wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Anschließend sollen die Ergebnisse transparent vorgestellt und mit der Gemeinde besprochen werden. Hierzu ist nach den Sommerferien eine öffentliche Informations- und Dialogveranstaltung geplant, zu der alle Interessierten eingeladen werden. Den genauen Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Uns ist wichtig zu betonen: Eine Entscheidung über die Zukunft des Pfarrhauses ist weiterhin nicht getroffen. Der Prozess wird weitergeführt. In der Gemeindeversammlung sollen die Handlungsoptionen weiterhin sorgfältig mit allen Interessierten beraten werden. Erst danach werden die verantwortlichen Gremien über das weitere Vorgehen entscheiden und einen Beschluss fassen.

Wir laden daher alle Interessierten ein, sich auch weiterhin konstruktiv mit Fragen, Ideen und Perspektiven einzubringen.

Räume im Wandel – wie Kirche unter neuen Bedingungen nahe bleibt

19.05.2026 - Pressemeldung des Erzbistums Paderborn:

Viele Menschen im Erzbistum Paderborn fragen sich, wie die Kirche vor Ort unter den veränderten Bedingungen weitermachen kann. Was bedeutet es, wenn sich vertraute Orte verändern oder wenn wir künftig weniger Gebäude unterhalten können?

Generalvikar Thomas Dornseifer ermutigt zur Gestaltung neuer Möglichkeiten des kirchlichen Lebens. 

Information – 20.04.2026

Pfarrhaus Steinhausen: Planungsprozess läuft

Das beauftragte externe Gutachten zur baulichen Situation und zu möglichen Handlungsoptionen für das Pfarrhaus befindet sich derzeit in der abschließenden Bearbeitung und liegt noch nicht vor.

Sobald das Gutachten vorliegt, wird es zunächst den zuständigen Gremien der Kirchengemeinde zur Beratung übergeben. Diese Befassung ist ein notwendiger Schritt, um die Ergebnisse fachlich einzuordnen und verantwortungsvoll bewerten zu können.

Wie bereits angekündigt, werden wir im Anschluss daran die Ergebnisse transparent vorstellen und mit der Gemeinde ins Gespräch bringen. Hierzu ist auch eine öffentliche Informations- und Dialogveranstaltung geplant.

Uns ist wichtig zu betonen: Eine Entscheidung über die Zukunft des Pfarrhauses ist weiterhin nicht getroffen. Der Prozess wird ergebnisoffen geführt.

Unser Ziel bleibt es, die weiteren Schritte nachvollziehbar, sachlich und im Dialog mit den Menschen vor Ort zu gestalten. Über den Zeitpunkt der Vorstellung des Gutachtens werden wir informieren, sobald uns die Ergebnisse vollständig vorliegen und die Gremien sich damit befasst haben.

Wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen und laden Sie zugleich ein, sich auch weiterhin konstruktiv in den Prozess einzubringen.

Information - 02.04.2026

Kapelle St. Michael Weine: Sachstand zur Deckensanierung 

Die Kirchengemeinde St. Michael Weine hat ihr Antwortschreiben zur Zukunft der Kapelle an das Erzbischöfliche Generalvikariat übermittelt und wartet derzeit auf eine Rückmeldung. Ziel ist es, im Rahmen der Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn eine tragfähige Perspektive für die Kapelle zu klären.

Ausgangspunkt war ein Schaden am 23. März 2025, bei dem sich ein Teil des Deckenputzes gelöst hat. Seit Ostern 2025 ist die Kapelle nicht nutzbar; die Gottesdienste finden seither in der angemieteten Friedhofskapelle statt.

In mehreren Gemeindeversammlungen (April, September und November 2025) wurde über den Sachstand, die notwendigen Auflagen des Generalvikariats sowie die pastorale Perspektive informiert. Auf dieser Grundlage erarbeitete der im Dezember 2025 neu konstituierte Kirchenvorstand Anfang 2026 ein ausführliches Antwortschreiben mit den Ergebnissen der Beratungen und einer Einschätzung zur Zukunft der Kapelle.

Am 5. März 2026 stellte der Kirchenvorstand das Anliegen auch in den Gremien des Pastoralverbundes Büren vor. Dort wurde das gemeinsame Ziel für den Pastoralverbund Büren bekräftigt, die erforderliche Reduzierung von Gebäudeflächen im Rahmen der Immobilienstrategie nach Möglichkeit ohne die Aufgabe von Kirchen und Kapellen zu erreichen. Für Weine bedeutet dies, dass die Kirchengemeinde hierbei auf solidarische Lösungen im Pastoralverbund angewiesen ist. Dieses gemeinsame Verständnis wurde von den Gremienvertretern aller Kirchengemeinden schriftlich bestätigt.

Sobald eine Rückmeldung des Generalvikariats vorliegt, wird die Gemeinde weiter informiert.

Der Kirchenvorstand dankt allen Gemeindemitgliedern für ihre Beteiligung und ihr Engagement.

Information - 09.03.2026

Pfarrhaus Steinhausen: Planungsprozess läuft – Entscheidung noch offen

Im Zusammenhang mit der Diskussion um das Pfarrhaus in Steinhausen möchten wir als Pastoraler Raum Büren den aktuellen Stand transparent darstellen. Zunächst ist wichtig festzuhalten: Es gibt derzeit keinen endgültigen Beschluss über die Zukunft des Pfarrhauses. Der Kirchenvorstand hat jedoch beschlossen, aufgrund der festgestellten baulichen Mängel die Planungen für einen möglichen Abriss des Pfarrhauses zu beantragen und entsprechende Planungen einzuleiten. Dieser Beschluss bedeutet noch keine endgültige Entscheidung über den Abriss des Gebäudes. Vielmehr wurde damit ein Planungsprozess eröffnet, in dem verschiedene Optionen fachlich geprüft werden.

Dementsprechend werden im Rahmen der Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn in Abstimmung mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat mehrere Optionen geprüft: Erhalt, alternative Nutzung, Veräußerung oder Rückbau des Gebäudes. Diese Prüfung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat.

Kirchenvorstand und Gemeinderat, dessen Beteiligung im Rahmen der Immobilienstrategie vorgesehen ist, haben sich bereits intensiv mit den baulichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen beschäftigt. Vor dem Hintergrund der bekannten baulichen Situation erscheint aus heutiger Sicht ein Rückbau des Gebäudes als eine mögliche und aus Sicht des Kirchenvorstands derzeit naheliegende Option. Gleichzeitig wird ausdrücklich betont, dass der weitere Planungsprozess ergebnisoffen geführt wird.

So wurde im Rahmen dieses Planungsverfahrens bereits im Herbst letzten Jahres eine externe fachliche Bewertung der Bausubstanz und möglicher Handlungsoptionen durch ein Architekturbüro eingeleitet. Sobald die Ergebnisse dieser fachlichen Bewertung vorliegen, werden wir diese transparent vorstellen und in einer Gemeindeversammlung mit allen Interessierten beraten. Erst danach werden die verantwortlichen Gremien über das weitere Vorgehen entscheiden.

Uns ist bewusst, dass das Pfarrhaus für viele Menschen in Steinhausen mit Erinnerungen, Engagement und persönlicher Geschichte verbunden ist. Dieses emotionale Gewicht nehmen wir sehr ernst.

Gleichzeitig stehen wir vor einer größeren Aufgabe: Die anstehenden Entscheidungen betreffen nicht nur ein einzelnes Gebäude, sondern die Zukunft der kirchlichen Orte und das kirchliche Leben im gesamten Pastoralen Raum Büren, der sich gemeinsam mit dem Dekanat Büren-Delbrück im Rahmen der Immobilienstrategie und des Transformationsprozesses des Erzbistums Paderborn mit weitreichenden Zukunftsfragen beschäftigt.

Unser Ziel ist es, langfristig tragfähige Lösungen zu finden. Bereits in den vergangenen Monaten haben die Kirchenvorstände, Gemeinderäte/-teams und das Pastoralteam im Pastoralen Raum Büren mehrfach zur Beteiligung eingeladen und deutlich gemacht, dass Veränderungen nur im Dialog mit den Menschen vor Ort gestaltet werden sollen.

Dieses Gesprächsangebot gilt weiterhin. Wir laden alle Interessierten ein, sich mit Ideen, Fragen und Perspektiven konstruktiv einzubringen und sich direkt an die verantwortlichen Gremien vor Ort oder an das Pastoralteam zu wenden.

Unser Anliegen ist kein Gegeneinander, sondern ein gemeinsames Ringen um gute Lösungen für die Zukunft. Dies möchten wir in Besonnenheit, mit Transparenz, im gegenseitigen Respekt und im Vertrauen darauf tun, gemeinsam verantwortliche Entscheidungen für die kommenden Generationen zu treffen.

PRESSEINFO - 14.08.2025

Paderborn/Büren. Das Erzbistum Paderborn hat im Sommer 2022 eine umfassende Immobilienstrategie auf den Weg gebracht. Ihr Ziel: eine frühzeitige, nachhaltige und bedarfsgerechte Planung des kirchlichen Gebäudebestands in den Pastoralen Räumen. Hintergrund sind tiefgreifende Veränderungen in Kirche und Gesellschaft: weniger Mitglieder, demografischer Wandel, rückläufige Finanzen. Die klassische Volkskirche hat sich längst gewandelt.

„Die Struktur ergibt sich aus der Pastoral und nicht umgekehrt. Deshalb müssen wir unseren Gebäudebestand grundsätzlich überdenken“, erklärt Pfarrer Christoph Severin, Leiter des Pastoralen Raums Büren mit zehn Kirchengemeinden.

Unterstützt wird dieser Weg durch eine Fach- und Prozessberatung des Erzbischöflichen Generalvikariats. Der Pastorale Raum Büren hat sich 2022 einstimmig dafür entschieden, gemeinsam mit allen Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten. Der Beginn ist für Ende 2027 geplant, da die Nachfrage im Erzbistum groß ist. Der Beratungsprozess dauert dann rund 15 Monate und endet mit einem tragfähigen Konzept für den gesamten Raum.

Finanzdruck wächst – neue Nutzungskonzepte nötig

„Die Zeit bis dahin untätig verstreichen zu lassen, wäre nicht verantwortbar. Schon jetzt gilt es, Chancen zu erkennen und klug zu handeln“, so Pfarrer Severin. Die Unterhaltung kirchlicher Gebäude wird zunehmend zur finanziellen Herausforderung. „Die Frage stellt sich ganz konkret: Sparen wir bei Gebäuden oder beim Gemeindeleben?“, fragt Anja Werthmann, Verwaltungsleiterin im Pastoralen Raum. Weniger Mitglieder, geringere Einnahmen, fehlende Ehrenamtliche, schwächere Nutzung: all das zwingt zum Umdenken. Hinzu kommen steigende Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Erste Schritte im Pastoralen Raum

Einige Gemeinden im Pastoralen Raum Büren haben bereits gehandelt und Chancen genutzt: In Büren kam es zum Verkauf der Vikarie. Die Kirchengemeinde Weiberg/Barkhausen verkaufte das Pfarrhaus und das Pfarrheim. Seitdem nutzt sie gemeinschaftliche Räume im Dorfgemeinschaftshaus mit. In Hegensdorf soll das Pfarrheim abgerissen werden. Dort will die Stadt ein Feuerwehrhaus errichten. Dafür zieht die Kirchengemeinde als Mieterin in das zukünftige dann ehemalige Feuerwehrgerätehaus.

Wie es nun weitergeht, würde die weitere Abstimmung zeigen. „Nach der Anmeldung braucht uns die Wartezeit bis zum Prozessstart nicht abhalten, über die drängenden seelsorglichen, baulichen und finanziellen Fragen nachzudenken und uns weiter auf den Immobilienstrategieprozess vorzubereiten.“ Ziel sei es, bei dem Prozess möglichst viele Gläubige und Interessierte mit einzubeziehen, um ihre Perspektiven und Ideen zu berücksichtigen. „Der öffentliche Austausch ist ein Gewinn für uns. Wir brauchen ihn.“

Zahlen unterstreichen den Handlungsdruck

Die Entwicklung ist deutlich: Zwischen 2012 und 2024 verlor der Pastorale Raum Büren so viele Mitglieder wie die heutige zweitgrößte Gemeinde, Steinhausen, zählt. Auch die Gottesdienstbeteiligung ging im gleichen Zeitraum um mehr als die Hälfte zurück.

Die Gemeinden informieren ihre Mitglieder. Veranstaltungen fanden bereits in Weiberg/Barkhausen, Hegensdorf, Harth, Siddinghausen, Brenken und Weine statt.

Beispiel Steinhausen: Was wird aus dem Pfarrhaus?

In Steinhausen wurde Anfang Juli offen über die Zukunft der kirchlichen Gebäude diskutiert: Pfarrkirche, Kapelle, Pfarrheim und Pfarrhaus. Der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand sehen das Pfarrhaus mittelfristig als am wenigsten relevant für das Gemeindeleben an. Denn klar ist: Es wird wohl langfristig kein Priester mehr dort wohnen. Nach aktuellen Prognosen sinkt die Zahl der aktiven Priester im Erzbistum Paderborn von 751 (2023) auf rund 100 im Jahr 2040.

Der Kirchenvorstand stellte nach Rücksprache mit dem Generalvikariat eine Voranfrage zum Abriss des Pfarrhauses. Auf der gut besuchten Gemeindeversammlung wurde dieser Vorschlag kontrovers diskutiert. Einige Anwesende plädierten für den Erhalt oder eine alternative Nutzung. Der Kirchenvorstand verwies auf erhebliche bauliche Mängel und hohe Sanierungskosten. Auch Vermietung oder Verkauf seien aufgrund der Lage direkt an der Kirche kaum umsetzbar. Die Gemeinde ist eingeladen, den Dialog weiterzuführen.

Gebäude als Glaubensorte

„Dass über kirchliche Gebäude emotional diskutiert wird, ist verständlich, aber ebenso notwendig“, sagt Pfarrer Severin. „Wir tragen Verantwortung, jetzt tragfähige Entscheidungen zu treffen.“ Die zentrale Frage laute: Wofür braucht es die Gebäude vor Ort? Was ist für eine lebendige Pastoral, für gelebten Glauben wirklich notwendig?

Kirchen, Pfarrheime und andere Immobilien sind mehr als bloße Gebäude. Sie sind Orte des Glaubens, Orte der Begegnung und der Identität. Ein achtsamer und nachhaltiger Umgang mit ihnen ist Teil einer lebendigen Kirche.

Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in diese Zukunft mit Blick weit über das Jahr 2030 hinaus.

Immobilienstrategie und Stufenmodel

Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn zielt darauf ab, Kirchengemeinden dazu anzuregen, sich verbindlich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie die vorhandenen Gebäude zukünftig sinnvoll und bedarfsgerecht genutzt und unterhalten werden können. Dies umfasst die Prüfung möglicher Anpassungen an den Gebäudebestand, die Zusammenlegung von Funktionen oder sogar die Aufgabe einzelner Standorte. Über die künftige Nutzung der kirchlichen Immobilien entscheiden die verantwortlichen Gremien in den örtlichen Pfarreien des Pastoralen Raumes selbst. Das sind in Abstimmung mit den Pfarrgemeinderäten die Kirchenvorstände.

Die Bezuschussung von Baumaßnahmen durch das Erzbistum Paderborn orientiert sich an der geltenden Förderrichtlinie für Kirchengemeinden in den Pastoralen Räume. Diese enthält ein Dreistufenmodell. Es dient der Einteilung aller kirchengemeindlichen Dienstgebäude in bestimmte Förderstufen. Entsprechend fallen die anzuwendenden Zuschussregelungen aus. Danach sind in der ersten Stufe finanzielle Einsparungen vorgesehen, ohne dass Gebäude dem Verfall preisgegeben werden. Die eingesparten Mittel sollen in der zweiten Stufe die Entwicklung neuer pastoraler Konzepte möglich machen. Mit der dritten Stufe sind Maximalförderungen verbunden, die für ausgewählte Schwerpunktobjekte von besonderer pastoraler Bedeutung bestimmt sind.

 

INFO

Der katholische Pastorale Raum Büren besteht aus zehn rechtlich selbstständigen Kirchengemeinden und ist deckungsgleich mit den kommunalen Grenzen der Stadt Büren. Er umfasst die Kirchengemeinden Ahden, Brenken, Büren, Harth, Hegensdorf, Siddinghausen, Steinhausen/Eickhoff, Weiberg/Barkhausen, Weine und Wewelsburg. 12.336 Katholiken wohnen in Büren, das entspricht 55% der Bevölkerung (Stand: Januar 2025).

Weitere Informationen zum Immobilienprozess: Immobilienstrategie im Erzbistum Paderborn