Patronatsfest St. Nikolaus

Mit dem heiligen Bischof Nikolaus hat die Gemeinde einen sehr bekannten und beliebten Pfarrpatron. Weit über kirchliche Kreise hinaus ist sein Name Anfang Dezember in aller Munde. Der Heilige steht mit seinem Leben und Wirken für die Grundwerte des christlichen Glaubens: aus der Liebe zu Gott und Christus zu leben und diese Liebe an andere weiterzugeben.

Das Fest des Heiligen wird in der St. Nikolaus-Gemeinde am 6. Dezember einen ganzen Tag lang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gefeiert.

Bischof Nikolaus ist ein Beispiel für Nächstenliebe, fürs (heimliche)Schenken und Teilen, für die Sorge für Bedürftige und für Hilfe in der Not. In der Stadt Myra hat er den Menschen, die in Not waren, ganz konkret geholfen. Den armen Schwestern, den Hungernden, den Gefangenen.

Nikolaus.konkret in Büren heißt, (nicht nur) in der Adventszeit vor Ort etwas für die Menschen zu tun, die nicht unbeschwert im Supermarkt allerlei Delikatessen einkaufen können.

(Nicht nur) am Nikolaus-Tag können sich alle als Beschenkte erlebt: Diejenigen, die etwas für andere tun, genauso wie diejenigen, denen geholfen wird.

Ihre Spendenmöglichkeiten:

  • Abgabe im Pfarrbüro oder Sakristei
  • Überweisung: IBAN DE15 4726 0121 0110 3909 01 (Kontoinhaber: St. Nikolaus Büren)
  • paypal@pv-bueren.de
  • Überweisung mit Banking-App

Schon jetzt herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern und „Vergelt’s Gott!“

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Rückblick auf bisherige Aktionen:

Nikolaustag 2025

Zahlreiche Fahnenabordnungen aus dem gesamten Pastoralverbund nahmen am festlichen Hochamt teil. Foto: awe


Das Nikolaus-Wochenende stand in der Sankt Nikolaus-Gemeinde in Büren ganz im Zeichen des Heiligen Nikolaus. Der Stadt- und Pfarrpatron wurde von Freitag bis Sonntag ausgiebig gefeiert. Dabei war der Nikolaus in der ganzen Stadt unterwegs, um möglichst vielen Menschen eine Freude zu machen.

Höhepunkt des Wochenendes war der Besuch von Erzbischof Udo Markus Bentz am Sonntag. Direkt nach seiner Ankunft wurde er vom Pastoralteam zum Rathaus begleitet, wo er von Bürgermeister Burkhard Schwuchow herzlich begrüßt wurde und sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug. Sowohl der Bürgermeister als auch Pfarrer Severin betonten die außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadt.

Um 11 Uhr begann das Pontifikalamt in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Beim feierlichen Einzug waren Fahnenabordnungen und Messdiener und Messdienerinnen aus dem ganzen Pastoralverbund dabei. Die musikalische Gestaltung lag bei Dekanatskirchenmusiker Stephan Wenzel.

Schon lange ist die Kirche dem heiligen Nikolaus geweiht. Nun ist die Gemeinde noch enger mit ihrem Patron verbunden: Der Erzbischof überreichte ihr eine Reliquie des Heiligen. Pastoralassistentin Sandra Nolde las eine Urkunde des Bischofs von Bari-Bitonto vor. Darin heißt es:

„… dass wir angesichts der großen Verbreitung der Verehrung des Hl. Nikolaus zahlreiche Bitten um Reliquien erhalten, denen wir nicht nachkommen können, wenn wir eine Zerstreuung der sterblichen Überreste unseres geliebten Patrons vermeiden wollen. Aber durch die Gnade Gottes scheiden die Gebeine des Heiligen jedes Jahr Manna aus, so dass wir Ihnen persönlich gerne ein Fläschchen mit einer kleinen Menge dieses wunderbaren Destillats schenken würden, das zur Verehrung ausgesetzt werden kann auch für die Gläubigen in der Pfarrei St. Nikolaus in der Stadt Büren.“

In seiner Predigt stellte Erzbischof Bentz den heiligen Nikolaus in eine Reihe mit den anderen großen Heiligen der Adventszeit: heiliger Martin, heilige Barbara und heilige Lucia. Da es die Aufgabe der Kirche sei, Gott ins Spiel zu bringen, betonte der Erzbischof die besondere Bedeutung des Bürener Pfarrpatrons als Vorbild im Glauben und der konkreten Hilfe für Notleidende. Deshalb ließe sich der Bischof von Myra, der vor ungefähr 1700 Jahren lebte, auch problemlos vom Weihnachtsmann unterscheiden:

„Der Coca-Cola-Weihnachtsmann führt uns zum Kühlschank, der heilige Nikolaus führt uns zur Krippe“ (Erzbischof Bentz)

Die Reliquien des heiligen Nikolaus wurden am Ende der Festmesse in einer feierlichen Prozession zu ihrem Platz im Seitentabernakel gebracht. Dort können sie von nun angeschaut und verehrt werden.

Die Sankt Nikolaus-Gemeinde blickt auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Der herzliche Dank geht an alle, die dazu beigetragen haben, besonders an alle, die mitgebetet und mitgefeiert haben. Vergelt’s Gott! Lassen Sie uns gemeinsam mit dem heiligen Nikolaus auf dem Weg zur Krippe bleiben.



Bereits am Freitagmorgen kamen Fünft- und Sechstklässler der Gymnasien sowie die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in die Pfarrkirche. Draußen vor der Kirche hängten sie eine mitgebrachte Socke auf eine Leine. Während die Kinder drinnen gefeiert haben, füllten die fleißigen Helfer des Nikolaus die Socken mit jeweils zwei Schoko-Nikoläusen pro Socke. Der heilige Nikolaus ermunterte die Mädchen und Jungen zum Teilen und Helfen.

Von der Kirche machte sich der Nikolaus auf den Weg zu den Caritas-Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Gemeindereferentin Verena Wannemüller feierte einen Wortgottesdienst mit den Mitarbeitenden. Auch hier war die Freude groß, als der Nikolaus dazu kam und kleine Geschenke verteilte.

Die Gäste der Caritas-Tagespflegen am Markt und in der Burgstraße erinnerten sich beim Besuch des Nikolaus an ihre Kindheit. Damals erlebten sie neben der Freude am Nikolaustag auch Angst vor der Rute und den Strafmaßnahmen von Knecht Ruprecht. Alle waren froh, dass diese Zeiten vorbei sind. Wie die Kinder im Schulgottesdienst konnten auch die Seniorinnen und Senioren „Lasst uns froh und munter“ auswendig mitsingen, als Pastoralreferentin Daniela Reineke mit ihnen Gottesdienst feierte.

Bei den spontanen Besuchen auf der Polizeiwache und Rathaus musste / wollte niemand singen. Aber alle freuten sich über süße Aufmerksamkeiten und den damit verbundenen Dank des Heiligen.

Die Nähe und Liebe Gottes auf besondere Weise erfahren, konnten die alten und kranken Menschen, die am Nachmittag zum Gottesdienst in die Pfarrkirche gekommen waren. Pfarrer Christoph Severin, Pastor Ralf Scheele und Pastor Duc Thien Nguyen spendeten ihnen das Sakrament der Krankensalbung und segneten sie.

Große Augen machten die Kinder bei der Eröffnung des Nikolausmarktes, als sie Bischof Nikolaus ganz nahekommen konnten und beschenkt wurden.

Um 18 Uhr feierte die St. Nikolaus-Gemeinde ein Festhochamt anlässlich ihres Patronatsfestes. Zelebrant war Pater Peter Hemm LG, der im Mai in Rom zum Priester geweiht worden war. Eindrucksvoll erzählte er in der Predigt von seiner Berufung, die er schon als Zwölfjähriger gespürt hat und die ihn schließlich zum Ordens- und Priesterleben führte. Am Ende der hl. Messe spendete er den Primizsegen.

Der hl. Nikolaus, der auch für die Mitfeiernden des Gottesdienstes kleine Geschenke dabei hatte, zog von der Kirche nochmal zum Nikolausmarkt. Diesmal waren es die Erwachsenen, die sich über den Heiligen freuten und ein Selfie mit ihm machen wollten.

Zitat des Tages: „Du kannst bewaffnet bleiben. Wir machen jetzt ein Foto mit dem Nikolaus.“ (Ein Polizist zu seinem Kollegen)


 

Fast 40 Gläubige fanden am Samstagmorgen um 6 Uhr den Weg in die St. Nikolaus-Kirche, um die Roratemesse im Kerzenschein mitzufeiern und so den Nikolaustag in besinnlicher Atmosphäre zu beginnen.

Später waren dann viele helfende Hände gefragt, als im Pfarrheim Tüten mit haltbaren Lebensmitteln für die Speisenkammer gepackt wurden. Mit dem heiligen Nikolaus als Vorbild wurde Hilfe und Nächstenliebe hier ganz konkret. In Rekordzeit wurden 250 Spendentüten der GlücklichT-Aktion gefüllt, die anschließend direkt zur Speisenkammer gebracht wurden, wo sie in den nächsten Wochen verteilt werden. Organisiert hatte die Aktion mit dem Namen „Nikolaus.konkret“ Stefan Atorf vom Gemeindeteam in guter Zusammenarbeit mit Marktkauf Richard Hesse.

Als Dankeschön bekamen alle Helferinnen und Helfer einen Schoko-Nikolaus der Aktion „Tat.Ort.Nikolaus“ vom Bonifatiuswerk.

Am Spätnachmittag wurde es dann bei „Praise & Pray“ wieder besinnlich in der Pfarrkirche. Ab 17 Uhr war die Kirche geöffnet für Anbetung, Lobpreis, Versöhnung und Beichte, Vesper und Abendgebet mit Einzelsegnung. Gemeindeassistent Tim Lennemann war mit einer Band für die musikalische Gestaltung verantwortlich. Viele Besucherinnen und Besucher des Nikolausmarktes machten einen Abstecher in die Kirche, um bei stimmungsvoller Beleuchtung und Musik Ruhe zu finden.

Freitag: Der Heilige Nikolaus war den ganzen Tag unterwegs. Foto: awe



Eröffnung des Nikolausmarktes Foto: awe

Eintrag ins "kollektive Gedächtnis" der Stadt Büren: das Goldene Buch Foto: Stadt Büren

 

Ostern 2025

Unter dem Motto „Nikolaus.konkret - in Büren füreinander da sein“ helfen Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand auch in diesem Jahr wieder, indem sie bedürftigen Personene eine "Oster-Tüte" bescheren.

Es ist mittlerweile die sechste Aktion, die seit einigen Jahren von den Gremienmitgliedern zu Ostern bzw. Nikolaus organisiert wird und unter dem Motto "Nikolaus.konkret" steht.

Foto: awe

Nikolaustag 2024

Das Patronatsfest in St. Nikolaus am Freitag, 6. Dezember, wurde in diesem Jahr wieder mit verschiedenen Gottesdiensten und Aktionen gefeiert.

Morgens waren die Fünftklässler der weiterführenden Schulen, die Kinder der Grundschulen und der Kindertageseinrichtungen zu Wortgottesdiensten eingeladen.

Foto: awe


Foto: Anna-Sophie Meyer / Erzbistum Paderborn

Foto: awe

Ostern 2024

Nikolaus.konkret - In Büren füreinander da sein

Unter dem Motto „Der heilige Nikolauswünscht frohe Ostern“ hat die St. Nikolaus-Gemeinde auch in diesem Jahr wieder bedürftigen Menschen eine Freude gemacht.

Mit 7,50 EUR konnten Sie Einzelpersonen und Familien eine „Oster-Tüte“ mit Lebensmitteln sowie einer kleinen Überraschung bescheeren. Am Dienstag der Karwoche bekamen die Kundinnen und Kunden der Speisenkammer, darunter auch viele aus der Ukraine Geflüchtete, diese Tüte überreicht.

Nikolaustag 2023

Von morgens bis abends war der Nikolaus an seinem Tag, dem 6. Dezember, in der St. Nikolaus-Gemeinde unterwegs.

Er feierte mit den Kindern der Grundschulen zwei Gottesdienste und besuchte die Mitarbeitenden sowie die Kundinnen und Kunden der Speisekammer. Unter dem Motto „Nikolaus.konkret. In Büren füreinander da sein“ hatten Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen Tüten mit Lebensmitteln gepackt. 200 Tüten konnten – mit tatkräftiger Hilfe des Pastoralteams – als Geschenk am Nikolaus-Tag verteilt werden.

Anschließend war Zeit für eine Stippvisite im Rathaus bei Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Auch Geschenke für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatte der Nikolaus im Gepäck.

Nachmittags erfreute der Patron Bürens die Gäste des Kaffeetrinkens im Pfarrheim. Besonders fasziniert von ihm waren die Kindergartenkinder der Kita Don Bosco und der Kita St. Josef, die dort Adventstänze aufführten.

Beim Festhochamt am Abend in der Pfarrkirche wies Monsignore Dr. Tuszynski darauf hin, dass vom heiligen Bischof Nikolaus nicht seine Predigten seit Jahrhunderten im Gedächtnis geblieben seien, sondern seine guten Taten, die immer noch weitererzählt werden. Mit diesen Taten und Wundern, die von der Gottes- und der Nächstenliebe des Heiligen sprechen, als Vorbild wurde der Nikolaus an seinem Patronatsfest in Büren sehr konkret!

Die Finanzierung dieses Tages wurde unterstützt durch die großzügigen Spenden aus der "Nikolaus.konkret"-Aktion sowie durch Förderungen von Seiten des Erzbistums und des Bonifatiuswerkes.

Ostern 2023

200 Tüten mit haltbaren Lebensmitteln und süßen Osterüberraschungen haben Vertreterinnen und Vertreter aus dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand St. Nikolaus zusammen mit Mitgliedern des Fördervereins „St. Nikolaus lebt mit dir“ und dem Pastoralteam gepackt.

Am Dienstag vor Ostern wurden die Tüten mit einem Blumengruß an die Kundinnen und Kunden der Speisenkammer überreicht.

Herzlichen Dank und „Vergelt’s Gott“ allen Spenderinnen und Spendern, die diese Aktion unterstützt haben. Vielen Kindern und Erwachsenen konnte so zu Ostern eine Freude gemacht werden.

Nikolaustag 2022

„Es war ein erfüllter Tag, der allen Beteiligten viel Freude geschenkt hat“, so fasst Pfarrer Christoph Severin das Patronatsfest in St. Nikolaus zusammen. Nächstenliebe, Teilen, Schenken, Sorge für Arme und Hilfe in der Not: von morgens bis abends wurden diese Werte, für die der heilige Bischof Nikolaus steht, am 6. Dezember in Büren konkret gelebt.

Die Glocken der Pfarrkirche riefen den ganzen Tag zum Gottesdienst und verkündeten auf ihre Weise, für die Stadt gut hörbar: „Heut‘ ist Nikolaus (konkret) für alle da“

In den Gottesdiensten am Vormittag bekamen die Kinder aus den Grundschulen und den katholischen Kindertagesstätten Besuch vom Nikolaus. Jedes Kind hatte eine Socke mitgebracht, die draußen auf eine Leine gehängt wurde. Als die Kinder aus der Kirche kamen, hatte der Nikolaus in jede Socke zwei kleine Schoko-Nikoläuse gelegt – einen als Geschenk, einen zum Teilen.

Mittags trafen sich Kundinnen und Kunden sowie die Mitarbeitenden der Speisenkammer zu einem festlichen Essen im Pfarrheim. Bedient wurden sie von Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen und dem Pastoralteam. Es war eine fröhliche Atmosphäre: die Erwachsenen genossen das Essen und die Gespräche, die Kinder hüpften durch den Saal und probierten ihre Schoko-Nikoläuse.

„Es war toll, so viel Leben im Pfarrheim zu haben. Ich bin beeindruckt von den Jugendlichen, die überall mitangepackt haben“, sagt Gemeindereferentin Daniela Reineke. Auch andere Ehrenamtliche waren von morgens bis abends vor Ort und haben fotografiert, gespült und aufgeräumt. Noch zwei Tage später ist eine Schülerin von dem gemeinsamen Essen begeistert und sagt "So könnte ich mir Kirche öfter vorstellen!"

Alte und kranke Menschen waren am Nachmittag in die Pfarrkirche eingeladen. In einem berührenden Gottesdienst empfingen sie das Sakrament der Krankensalbung und wurden so gestärkt. Sie haben gespürt: auch wir gehören zur Gemeinde, der heilige Nikolaus vergisst uns nicht. 

Seinen feierlichen Abschluss fand der Tag mit einem Festhochamt mit Weihbischof Matthias König, das vom Kirchenchor mitgestaltet wurde. In seiner Predigt legte der Bischof dar, warum der heilige Nikolaus einer der ersten „Influencer“ war. Sein Einfluss hat sich über 1700 Jahre gehalten: noch heute beeindruckt er die Menschen und spornt sie an, anderen eine Freude zu machen. Beim Nikolaus-Tag in Büren haben viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene erlebt, wie schön es ist, andere zu beschenken und beschenkt zu werden. Der heilige Nikolaus hätte seine helle Freude gehabt.

Das Pastoralteam dankt allen Beteiligten für ihren großen Einsatz, der den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Mitgewirkt haben die Caritas-Sozialstation, der Förderverein „St. Nikolaus lebt mit dir“ und die Malteser.

Großzügig unterstützt wurden die Aktionen durch den Spendenaufruf „Nikolaus.konkret“ im Pastoralverbund, vom Erzbistum Paderborn und dem Bonifatiuswerk. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches „Vergelt’s Gott“.